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Wo Polizei drauf steht, muss keineswegs Polizei drin sein!
Zu Ihrer eigenen Sicherheit, bitten wir Sie, diese Information aufmerksam durchzulesen.

Wie kann ich mich als VDP - Kunde schützen?

  • Gibt sich ein telefonischer Werber als Polizist aus, dann lassen Sie sich Namen und Dienststelle geben. Rufen Sie im Zweifel die Dienststelle an.
  • Achten Sie genau auf den Firmennamen und das beworbene Objekt auf dem Auftragsformular bei schriftlichen Angeboten.
  • Achten Sie stets auf das „Kleingedruckte"! Unternehmen versuchen oft, bei Mehrfachanzeigenverkauf die Anzahl und Gesamtkosten der Anzeigenschaltung zu verschleiern.
  • Achten Sie als treuer Kunde auf die Logos des VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH, der Gewerkschaft der Polizei – GdP und POLIZEI DEIN PARTNER.
  • Rufen Sie uns an, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um ein seriöses Anzeigenangebot handelt.

Was muss ich tun, wenn ich unterschrieben habe?

  • Zahlen Sie nicht!
  • Legen Sie umgehend schriftlichen Widerspruch gegen den Anzeigenauftrag ein!
  • Weisen Sie darauf hin, dass Sie arglistig getäuscht wurden.
  • Informieren Sie den VDP über den Vorgang. Wenden Sie sich bitte an uns per E-Mail oder telefonisch unter 0211 / 7104-181.
  • Scheuen Sie nicht die gerichtliche Auseinandersetzung bzw. deren Androhung. Vertrauen Sie auf die Rechtsprechung der Gerichte.

Was unternimmt der VDP?

  • Wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen - dennoch können wir Sie an Anwälte unseres Vertrauens verweisen, die mit der Materie vertraut sind, um Ihnen helfen zu können.
  • Der VDP führt wo nur irgend möglich und aussichtsreich Prozesse gegen unseriösen Wettbewerber.

Was muss ich als Kreisgruppe der GdP bzw. als Polizeibeamter einer Dienststelle tun?

  • Weisen Sie auf die „leider“ steten Aktivitäten im Rahmen der Anzeigenwerbung der Verlage und Vereine, die im Polizeibereich mit fragwürdigen Methoden arbeiten, hin.
  • Raten Sie dem Gewerbetreibenden, dass er nichts unterschreibt, bis er sich vergewissert hat, dass es sich um eine seriöse Anzeigenwerbung handelt.
  • Der Gewerbetreibende soll genau prüfen, von wem die Anzeigenauftragsofferte stammt und für welches Objekt in welchem Umfang ein Anzeigenauftrag erteilt werden soll.
  • Hinweis: Bei seriösen Verlagen aus dem polizeilichen Umfeld wird in der Regel nur eine Anzeige für ein Objekt – z.B. ein Polizeifest oder ein Themenheft - verkauft.
  • Klären Sie einen verunsicherten Kunden, der sich über den VDP informieren möchte, darüber auf, dass der VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH als 100%ige Tochter der GdP die Interessen der Polizei und der Polizisten vertritt.
  • Bitten Sie den Kunden darum, Ihnen/uns die Unterlagen des vermeintlichen Polizeiverlages zuzusenden.
  • Verweisen Sie den Kunden an uns, wir werden ihn soweit uns das möglich ist informieren. Eine Rechtsberatung dürfen wird nicht durchführen – allerdings können wir geprellte Kunden an Anwälte unseres Vertrauens verweisen, die mit der Materie einschlägig vertraut sind.

Soweit es die Rechtslage zulässt, versucht der VDP mit Hilfe geprellter Kunden gegen die Machenschaften der unseriösen Unternehmen vorzugehen. Oft führt dies vor Gericht zum Erfolg.

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